Willkommen in Rodau

Rodau, ein gern besuchter, ringsum von Wald umgebener Ort, liegt im Granitgebiet des nördlichen Odenwaldes ca. 15 km südwestlich von Dieburg und zählt rund 520 Einwohner.
Spuren germanischer und römischer Niederlassungen zeigen, dass auch in der vorgeschichtlichen Zeit die Gemarkung bereits bewohnt war.

Geschichtlich wird Rodau zum ersten Male im Jahre 786 n. Chr. als Mark Roadora erwähnt. Später änderte sich nach alten Urkunden der Name in Rodau in der Bachauwe  (gerodete Au).
Im Laufe der Zeit wechselt wiederholt der Ort seinen Besitzer. Graf Johann von Katzenellenbogen belehnte 1403 damit die Henne von Zwingenberg, 1427 den Stumpf von Asbach und im Jahre 1522 belehnte der Landgraf von Hessen den Balthasar von Weitolshausen, genannt Schrautenbach, mit dem Ort.
Das alte Hofhaus, das 1620 erbaut wurde, gibt Zeugnis, dass der Ort schon frühzeitig in der Geschichte eine Rolle spielte. Von der alten Anlage ist nur noch das Herrenhaus erhalten.
Bemerkenswert sind noch einige Holzfachwerkhäuser, die in weiter Umgebung ihresgleichen suchen.

Die Struktur des Ortes ist gemischt: Landwirtschaft und Arbeiterwohngemeinde. Die Granitwerke Georg Hottes und mehrere Gewerbebetriebe bzw. Gewerbetreibende verschiedener Branchen sind hier ansässig.
Der Boden ist vorwiegend schwer und seine Bearbeitung mühevoll.
Die in der Gemeinde wiederkehrende Veranstaltung sind die Kirchweihe am letzten Sonntag im November, das alle zwei Jahre im Sommer stattfindende Ortskernfest sowie jährlich im September und Oktober Kerb und Oktoberfest.

Seit dem 01. Januar 1972 ist die Gemeinde Rodau Stadtteil von Groß-Bieberau und wird durch den Ortsbeirat vertreten.


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Wappen zu Rodau im Odenwald

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